Wrackst Du noch ab, oder fährst du schon?

by Vash 18. Juli 2009 20:17

Nachdem unsere leidgeplagte Autoindustrie nach neuen Absatzmöglichkeiten sucht, wollen wir von Blog-Basta ihr etwas unter die Arme greifen. Denn was gibt es schöneres als seinen alten Wagen so richtig schön gegen die Wand zu fahren. Dann den sowieso mit bereits 20 Punkten belasteten Führerschein wegen Nötigung und Fahrerflucht reumütig abzugeben. Und schließlich an der nächsten BWM-Filiale (Bayern Werkeln an Motoren) mit einem neuen Auto samt Führerschein abzubrausen.

Das liebe Leser ist Lebenslust pur und verspricht auch in Krisenjahren steigende Gewinne und stagnierende Arbeitsplatzzahlen.

 

Foto von Mother_Flickr, Lizenz CC-BY-NC-SA, Remix by Vash

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Satire

Mut zur Schönheit

by Vash 18. Juli 2009 00:04

In einem Blog Beitrag bei Blog Off werden die schönsten Politiker Deutschlands vorgestellt. Dabei handelt es sich im wesentlichen um eine Fotomontage, aber diese ist ganz gut gemacht, dass ich sie euch nicht vorenthalten möchte. Damit nicht in Vergessenheit gerät wie Frau von der Leyen wirklich aussieht, habe ich eines meiner Fotos von ihr nur geringfügig zurecht gestutzt und sie in ihrer natürlichen Schönheit belassen, wobei die Verwendung von Make Up auf diesem Foto hingenommen werden muss - hatte darauf leider keinen Einfluß ;). Im Vergleich zur Montage beachte man Stirn und Augenpartie.

 

Foto von Vash, CC-BY-NC-SA

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Pirat

Mut zur Häßlichkeit

by Vash 12. Juli 2009 11:53

Der Spiegel fordert, dass das Kino dringend mehr Sex bräuchte. Ich sehe das nicht so. Falls tatsächlich Sex im Kino fehlen sollte, dann bedeutet es, dass heutzutage keine Nachfrage nach Sex in Filmen existiert. Wäre dem wirklich so, dann würde sich doch der Markt durchsetzen und nicht die Sittenwächter in den USA. Ich vermute es liegt einfach daran, dass man von zu Hause aus, auf DVD und noch besser aus dem Internet regelrecht mit Sex überflutet wird. Pornoseiten sind nur einen Klick weit entfernt. Und die Erzählung eines Films kommt in der Regel auch ohne explizite Darstellung von Liebesszenen aus. Im Gegenteil, es fördert die Handlung denn die Zeit im Film ist knapp und eine erotische Darstellung würde, außer in einem Liebesfilm doch nur eher ablenken.

Ein anderes Problem ist doch seit es Fernsehen und Kino gibt viel dringender: Es gibt dort nur schöne Menschen zu sehen. Von den Orcs im Herren der Ringe oder den wandelnden Leichen in diversen Horrorfilmen mal abgesehen: die Darsteller sind überwiegend von unserem Schönheitsideal geprägt. Schöne Frauen. Schöne Männer. Kriminelle tragen schwarz, die Guten tragen weiß. Schön und makellos sind sie alle. Etwaige körperliche Unterschiede werden zu Gunsten der Schönheit retuschiert.

Die Geschmacksspielräume zwischen Bohnenstange und Vollbusig werden durchaus bedient, von Keira Knightley bis Angelina Jolie, aber echte, nicht perfekte Menschen wird man nicht finden. Dabei ist die Realität doch das krasse Gegenteil. Die Menschen unserer Umwelt sind überwiegend mit Makeln behaftet. Sie müssen ja nicht gleich abstoßend sein, aber das was uns als Schönheit im Fernsehen vorgegaukelt wird, ist unnatürlich, schon nahezu widerlich unnatürlich. Eben genau so unnatürlich dass es geradezu auffällt wenn man darauf achtet.

Da ist eine Forderung nach mehr Sex ja geradezu lächerlich, wenn man bedenkt, dass man doch nur einer Oscarverleihung zusehen muss, um die meisten Stars und Sternchen mal fast nackt zu sehen. Ist das nicht mehr als genug medialer Sex den ein Mensch im Jahr verkraften kann?

PS: ich gehe natürlich trotzdem noch gerne ins Kino, aber die depperte Forderung von Spiegel Online musste einfach mal so kommentiert werden.

 

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Sozialkritik

Piratenspot

by Vash 12. Juli 2009 11:05

Der meiner Meinung nach bisher beste Spot zur Piratenpartei, der die wichtigen Themen klar und verständlich herausarbeitet. Dieses Video soll demnächst bei "piratenspot.de" gepostet werden, als Vorschlag für einen Wahlwerbespot zur Bundestagswahl 2009.

Piratenspot "Klarmachen zum Ändern" 2009 from Christopher Grabinski on Vimeo.

 

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Pirat

Der Klimawandel, Teil 2

by Vash 9. Juli 2009 21:21

Nachdem ich in diesem Blog zuletzt 2007 über den drohenden Weltuntergang durch den Klimawandel berichtete, ist es höchste Zeit meine neuesten Erkenntnisse zu publizieren.

Wie die unten dargestellte und zuhöchst tendenzöse Grafik unmissverständlich beweist, kann uns nur ein Eindämmen des Spamaufkommens in Emails vor dem sicheren Hitzetod auf unserer Erde retten. Mit diesem eindeutig hergestellten Zusammenhang, wollen wir Klimawandelleugnern endgültig beweisen, wie es wirklich um unsere arme Erde steht!

 

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Satire

Wahlwerbung Fail (3)

by Vash 8. Juli 2009 21:50

Die SPD belebt Gerüchten zu Folge, das Projekt 18 neu. Frank Walter Steinmaier soll angeblich ab August in einem "Frankomobil" durch Deutschland touren um Werbung für seine Partei zu machen. Ziel sei es die 18% im Bundestag zu erreichen! Blog-Basta hat exklusive Beweisphotos manipuliert. Liebe SPD, schon so tief gesunken?

 

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Pirat | Satire

Wahlwerbung Fail (2)

by Vash 3. Juli 2009 22:49

Liebe CDU, nachdem Euer Heribert Rech es geschafft hat Computerspielern die "klare Kante" zu zeigen, werden wir nun auch von Eurem  Bürgermeister Sven Weigt diskriminiert. Aus dem Grund widme ich Euch diesmal meine Verunglimpfung Eures Slogans "Freiheit und Sicherheit". Der Nachdruck ist Euch, liebe CDU, in unbegrenzten Mengen gestattet.

 

Hintergrundfoto von Darwin Bell, Lizenz CC-BY-NC-SA, Remix by Vash

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Pirat | Satire

Twitter - eine Abrechnung

by Vash 1. Juli 2009 22:05

Abrechnung? Nein, das muss nicht immer negativ gemeint sein - ich versuche mich hier mal an objektiver Kritik. Gerade durch den Iran ist Twitter ja durch die Medien gegeistert und auch ich habe erst kürzlich den Zugang dorthin gefunden. Im folgenden ein paar flüchtige Eindrücke.

Vielleicht erst mal zu ein paar Typen von Menschen die man dort trifft. Neben dem dass alle (aktiven) Nutzer irgendwie Internetaffin sind, findet man doch recht unterschiedliche "Twitterer". Die einen erzählen hauptsächlich aus ihrem Leben, wobei das doch die Minderheit zu sein scheint. Welcher normale Mensch will auch Tweets lesen die überspitzt gesagt auf einem Niveau von "ich sitz aufm Klo" handeln.

Ein Großteil an Nutzern beginnt vielleicht damit, aber sie fangen an zu kommunizieren und über teilweise interessante Begebenheiten zu berichten. Typischerweise werden Berichte häufig mit einem Link begleitet wo man auf Blogeinträge und Newsartikel stößt, welche fleißig ausgetauscht werden sich teilweise auch oft wiederholen. Will man seine Empfehlung publik machen, dann wiederholt man bereits zuvor verfasste Einträge einfach, das nennt sich dann "Retweet". Ob das nun Politik oder nur eine Restaurantempfehlung betrifft ist dabei egal denn Themen gibt es zu Hauf.

Daneben existieren noch Unternehmen die Werbung machen. Abonniert man diese wird man mit mehr oder weniger sinnvollen Tweets zugebombt, die meiner Meinung nach besser in einem RSS-Feed untergebracht sind, denn die Mitteilungen über neue Artikel mischt sich einfach zu stark mit dem anderen Tweets, die ja das soziale Netzwerk ausmachen. Neben dem findet man auch Fachleute die indirekt Werbung machen und zwar Twittern diese hauptsächlich über das Thema ihrer Arbeit. Dies hat - sollte man die gleiche Interesse haben - auch tatsächlich manchmal Mehrwert und dient dem Werbenden somit als Zurschaustellung seines Wissens oder Engagements. Ein angenehme Form der Werbung, wie ich finde. Diese wird aber überwiegend von Selbständigen oder kleinen Firmen genutzt.

Ein wenig zur Nutzung von Twitter selbst. Ich habe ca. 30 "Follower" oder z. dt. Folgende (das sind diejenigen die meine Tweets abonniert haben) und "followe", also folge, etwa ebenso vielen. Das allein produziert schon eine Menge an Tweets unterschiedlichster Themen und Qualitäten. Ich weiß nicht wie man das mit 30000 solcher Followern aushalten kann. Hier merkt man: Die Anzahl der Abonnements, die ja für jeden sichtbar sind, sind für manche zu einem "Meiner ist größer als Deiner ... " geworden. Denn wer sich wirklich qualitativ für die Aussagen so vieler Leute interessiert, der tut sich einfacher wenn er die Suchfunktion benutzen würde um sich ein paar Themen zu speichern und diese dann nachzulesen. Ist ja alles öffentlich, wozu also diese Abonnements? Ich denke von den 30 Leuten denen ich Followe, da kann ich 20 getrost wieder herausnehmen ohne sie zu vermissen. Sorry Leute, nehmt das nicht persönlich, es ist nur so :-)

Andererseits ermöglicht Twitter eine Art permanenten Chat aufzubauen. Twitter ist ein einziger, riesiger Chatroom den man relativ gut nach bestimmten Nachrichten filtern kann. Drei Viertel der wirklich wichtigen Nachrichten erfahre ich meistens aber eher über klassische Quellen - in erster Linie weil Spiegel Online, Heise und mein Mailprogramm einfach vor Twitter offen sind. Danach erst kommt übrigens erst das klassische Fernsehen. Dieser permanente Chat ist sehr reizvoll, man ist nicht zu ständiger Anwesenheit gezwungen - stetige Abwesenheit ist aber auch tödlich. Wer will schon mit jemandem twittern der nur einmal in der Woche antwortet? Dafür ist die Twitter-Welt zu schnelllebig und man liest zu viele Nachrichten von anderen Menschen. Selbst ein paar Stunden alte Antworten sind schon kalter Kaffee - nachdem die Printmagazine schon ein Aktualitätsproblem haben, kommt nun (nicht allein, aber ein wenig) auch durch Twitter das Fernsehen zunehmend unter Druck, was die Aktualität betrifft.

Ich persönlich suchte mir die Medien in der Vergangenheit selbst aus, oder ich begann das Surfen im Netz von mir bekannten Foren und Portalen aus. Twitter stellt für den lesenden Menschen durchaus eine Bereicherung dar, da die Themen viel näher zusammen zu liegen scheinen, als im Netz selbst. Für den publizierenden Menschen, ist Twitter ein wenig Selbstdarstellung und ein wenig Werbung. Es gibt einem das Gefühl wahrgenommen zu werden. Das wird bei einigen Menschen einen Suchtfaktor erzeugen, den ich durchaus auch verspürt hatte. Mal eben schnell eine Frage auf Twitter gestellt, oder auch einfach Frust über den verpatzten Feierabend veröffentlicht. Aber auch mal Links ausgetauscht, ein paar (politisch) andersgläubige angestachelt, etwas diskutiert. Auf dem Handy begleitet Twitter jemanden den ganzen Tag wenn man will. Für mich in Zukunft: ein Zeitvertreib oder Recherchemöglichkeit - aber als Ersatz für "klassische" Netzwerke wie Foren oder Email finde ich es ungeeignet. Den Anspruch hat es aber auch gar nicht

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Winzigweich

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