Suchmaschinenoptimierung a la Scientology

by Vash 9. Januar 2010 15:31

Heute bin ich zufälligerweise (aber dennoch bewusst) auf scientology.org gelandet. Da ich kein Javascript aktiv habe wenn ich mir unbekannte neue Webseiten aufrufe habe ich folgendes nicht ganz uninteressante Webseite gesehen, anstatt des normalen Flashinhalts den der Besucher eigentlich sehen soll:

Was passiert hier? Technisch ist es recht banal: Eine Liste mit Begriffen unter denen die Webseite gefunden werden möchte wird als Inhalt ausgeliefert. Wird sie im Browser angezeigt wird mit Javascript dieser Text ausgeblendet und durch andere Inhalt ersetzt. Interessant ist jedeoch auch wie Scientology sich selbst sieht und welche Begriffe sie den Suchmaschinen unterjubeln möchte. Ich habe mir mal ein paar die mir "besonders gut gefallen" auszugsweise aufgelistet:

  • Race Car Driver, Horseback Rider, Sky Diving Instructor, Golf Instructor, ...
  • Agricultural Association Instructor, Entrepreneur, Trucking Company Owner, Real Estate Agent, ...
  • Human Rights Activist, Veterinarian, Doctor, Anti-Drug Spokesperson, ...
  • Hip Hop Dancer, Commedian, Writer, Family Manager, ...
  • Housewife, Father, Mother, Teenager, Nanny, ...

Diese Begriffe sind mit Links hinterlegt. Diese wiederum führen zu Videos in denen die entsprechende Interessengruppe mit einem entsprechenden Video - ich sage einfach wie es ist - beworben wird und erklärt warum Scientology so toll ist (übliches Marketing blabla). Im Endeffekt zeigt es: Scientology will nach aussen hin jedem gut gefallen, egal ob Sportler, Manager oder einfaches Familienmitglied.

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Sozialkritik | Winzigweich

Nachricht konnte nicht gesendet werden

by Vash 4. November 2009 22:21

Wer mit Windows Mobile von heute auf morgen das Problem hat, dass er auf einmal keine Mails mehr verschicken kann, obwohl Einstellungen an Mailserver, -account oder Mobilgerät nicht geändert wurden ist in einen bekannten Bug reingelaufen. Das Problem tritt wohl insbesondere dann auf wenn man einen IMAP oder POP Server als Hauptpostfach nutzt und der Client aber versucht einen anderen als den konfigurierten SMTP Server zu kontaktieren (vermutlich den nicht konfigurierten Exchangeserver). Abhilfe und Link zum Patch ist hier verfügbar: http://support.microsoft.com/kb/958639/en-us

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Winzigweich

Monokulturen im Betriebsystemmarkt

by Vash 26. August 2009 21:58

Auf http://windows7sins.org/ wird von der Free Software Foundation (FSF) eine Kampagne gegen proprietäre Software im allgemeinen und gegen Windows im speziellen betrieben. Ich finde es zwar immer gut, wenn man betont dass es neben Windows noch etwas anderes gibt. Meiner Meinung nach sollte die FSF sich aber eher konstruktiv betätigen. Was sie macht erweckt den Eindruck sie favorisieren die Idee eine Monokultur auf Linuxbasis. Dies möchte ich im folgenden erläutern in dem ich ihre Argumente gegen Windows kommentiere:

1. Poisoning education: Dies FSF behauptet dass Microsoft sich in Ausbildungseinrichtungen breit macht. Damit hat sie auch recht, denn Microsoft sieht in dem Schüler von heute einen Kunden von morgen. Die Methoden sollten kritisiert werden, wenn es um Korruption geht, aber das ist dann ein grundsätzliches Problem und nicht eines von Windows im Schulbetrieb. Schlimmer fände ich es wenn Microsoft das nicht tun würde. Dann hätten die Schüler aus kostengründen nicht die Möglichkeit sich auch(!) mit Windows als Betriebssystem zu befassen, wobei es in der Wirtschaft als Desktopbetriebssystem ein Quasi-Monopol gibt.

Die FSF täte gut daran, Linux als zusätzliche Alternative zu Windows zu bewerben. Alternativ könnte sie die daran arbeiten die recht hohe Hürde für Linux als Alternativsystem für junge und nicht technik-affine Leute zu senken.

2. Invading privacy: Die FSF behauptet Microsoft würde das Windows Genuine Advantage Programm missbrauchen um Daten auf unseren Festplatten auszuspähen. Laut Microsoft werden in der Tat Daten des PCs übertragen. Dabei handelt es sich um Einstellungen von Windows, Seriennummern und Versionsnummern von Hardware. Dies widerspricht dem Eindruck, Microsoft würde sämtliche Daten unserer Festplatte scannen.

Die FSF sollte statt dessen darauf hinweisen, welche Daten gesammelt werden und dass auch dies ein Teil der Privatsphäre eines jeden Computerbesitzer ist/sein könnte. Als Pirat möchte ich betonen, dass die Praxis von Microsoft aus Datenschutzrechtlichen Gründen bedenklich ist. Die FSF sollte darauf hinarbeiten, dass die ein unabhängiges Kontrollgremium darüber wacht, dass keine unrechtmäßigen Daten erhoben werden.

3. Monopoly behavior: Die FSF kritisiert, dass Microsoft die Hersteller dazu drängt Windows auf ihren Geräten zu installieren. Das ist möglicherweise aus kartellrechtlichen Punkten gesehen gesetzeswidrig. Falls nicht, dann muss man dazu sagen, dass auch die Hersteller kritisiert werden müssen die auf solche Verträge eingehen und auch die Käufer die solche Systeme kaufen. Andererseits gibt es zum Beispiel auch keinen Mac mit Linux sondern man erhält immer Mac OS dazu geliefert.

4. Lock-in: Die FSF kritisiert, das Microsoft den Support für alte Produkte einstellt und den User damit dazu nötigt sich neue Versionen und neue Hardware zu kaufen. Ich vermute die FSF würde sich also auch darüber aufregen, dass Daimler für ihre 100 Jahre alten Wagen keine Erstatzteile mehr anbieten. Das ist der Lauf der Zeit, gerade als FSF sollte man Neuentwicklungen begrüßen. Darüberhinaus laufen ältere PCs mit Windows 98 noch hervorragend. Problematisch sind natürlich Sicherheitsaspekte, aber auch Autos hatten ursprünglich weder Airbag noch Gurt. Versucht auch mal auf einem vergleichbaren PC eine aktuelle Linuxdistribution mit aktueller Software laufen zu lassen. Das ist genauso lahmarschig wie Vista auf einem Pentium 100.

5. Abusing standards: Die FSF kritisiert dass Microsoft Standards missbraucht. Willkommen in der freien Wirtschaft. Microsoft beugt sich nichts destotrotz, unwillig aber langsam dem Druck der neuen offenen Formate. Natürlich versuchen sie ihren Wettbewerbsvorteil zu halten in dem sie neue Formate nicht von Beginn an unterstützen. Wirklich vorwerfen kann man ihnen das nicht. Sicherlich gibt es Nachteile die sich daraus ergeben, die sind aber für Anwender eher unsichtbar. Der Anwender möchte nur ein Dokument öffnen können was er zuvor abgespeichert hat. Neue Formate können mit kostenfreien Ansichtsprogrammen zumindest angesehen werden (etwa Word Viewer).

6. Enforcing Digital Restrictions Management (DRM): Die FSF kritisiert zu recht, dass Microsoft auf die Anfrage von NBC verhinderte dass man mit dem Window Media Center eine Aufzeichnung von bestimmten Sendungen anfertigen konnte. Leider hält diese Idee gerade Einzug in den Fernsehstandard HD+, dem Nachfolger von HDTV. Microsoft hätte sicherlich mehr für den Kunden herausholen können. Andererseits wer benutzt Windows schon zum Fernsehen? Es gibt auch andere Programme mit denen man entsprechende Sendungen empfangen und aufzeichnen kann.

7. Threatening user security: Die FSF wirft Windows vor viele Sicherheitslücken zu haben. Damit haben sie sicher nicht unrecht - aber Vista und das neue Windows 7 sollen hier erheblich besser geworden sein. Für das neue Windows scheute Microsoft sich nicht zwei Programmierer vor einen PC zu setzen. Der eine programmiert, der andere überwacht. Das soll ein Grund für die von der Presse bisher positiven Kommentare gegenüber Windows 7 und sorgt sicher auch für weniger Sicherheitslücken.

Was die FSF hier verschweigt, ist dass freie Software ebenfalls von Sicherheitslücken nur so tropft. Zahlreiche Foren und Serverprgramme zum Emailversand müssen regelmäßig aktualisiert werden. Gerade weil es populäre Programme gibt an denen auch keine professionellen Programmierer arbeiten, wird das sicher auch immer in etwa gleich bleiben. Nur die größten Programme sind etwas besser, aber auch diese müssen stetig aktualisiert werden. Beispiel Firefox 2 gibt es mehr als 10 Versionen die fast alle diverse Sicherheitslücken stopfen. Wieviele es noch gibt weiß leider keiner, weder die FSF noch Microsoft. Solche Probleme werden nicht allein durch freie Software eliminiert. Erst kürzlich gab es einen Fall in dem die Quellen eines Open Source Programms von dritten manipuliert waren, was erst relativ spät entdeckt wurde.

 

Fazit: Ich möchte hier nicht Microsoft in Schutz nehmen. Wichtig ist mir zu zeigen dass das große Problem die Monokultur Windows ist und diese nicht verbessert werden kann in dem man sie durch die Monokultur Linux ablöst. Leider schlägt die FSF aber genau in diese Kerbe, in dem sie so tut als wäre freie Software das einzig wahre. Es gibt ebensoviele gute freie wie kommerzielle Programme. Und wie alles was von Menschen erschaffen wurde, werden überall Fehler zu finden sein ;)

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Twitter - eine Abrechnung

by Vash 1. Juli 2009 22:05

Abrechnung? Nein, das muss nicht immer negativ gemeint sein - ich versuche mich hier mal an objektiver Kritik. Gerade durch den Iran ist Twitter ja durch die Medien gegeistert und auch ich habe erst kürzlich den Zugang dorthin gefunden. Im folgenden ein paar flüchtige Eindrücke.

Vielleicht erst mal zu ein paar Typen von Menschen die man dort trifft. Neben dem dass alle (aktiven) Nutzer irgendwie Internetaffin sind, findet man doch recht unterschiedliche "Twitterer". Die einen erzählen hauptsächlich aus ihrem Leben, wobei das doch die Minderheit zu sein scheint. Welcher normale Mensch will auch Tweets lesen die überspitzt gesagt auf einem Niveau von "ich sitz aufm Klo" handeln.

Ein Großteil an Nutzern beginnt vielleicht damit, aber sie fangen an zu kommunizieren und über teilweise interessante Begebenheiten zu berichten. Typischerweise werden Berichte häufig mit einem Link begleitet wo man auf Blogeinträge und Newsartikel stößt, welche fleißig ausgetauscht werden sich teilweise auch oft wiederholen. Will man seine Empfehlung publik machen, dann wiederholt man bereits zuvor verfasste Einträge einfach, das nennt sich dann "Retweet". Ob das nun Politik oder nur eine Restaurantempfehlung betrifft ist dabei egal denn Themen gibt es zu Hauf.

Daneben existieren noch Unternehmen die Werbung machen. Abonniert man diese wird man mit mehr oder weniger sinnvollen Tweets zugebombt, die meiner Meinung nach besser in einem RSS-Feed untergebracht sind, denn die Mitteilungen über neue Artikel mischt sich einfach zu stark mit dem anderen Tweets, die ja das soziale Netzwerk ausmachen. Neben dem findet man auch Fachleute die indirekt Werbung machen und zwar Twittern diese hauptsächlich über das Thema ihrer Arbeit. Dies hat - sollte man die gleiche Interesse haben - auch tatsächlich manchmal Mehrwert und dient dem Werbenden somit als Zurschaustellung seines Wissens oder Engagements. Ein angenehme Form der Werbung, wie ich finde. Diese wird aber überwiegend von Selbständigen oder kleinen Firmen genutzt.

Ein wenig zur Nutzung von Twitter selbst. Ich habe ca. 30 "Follower" oder z. dt. Folgende (das sind diejenigen die meine Tweets abonniert haben) und "followe", also folge, etwa ebenso vielen. Das allein produziert schon eine Menge an Tweets unterschiedlichster Themen und Qualitäten. Ich weiß nicht wie man das mit 30000 solcher Followern aushalten kann. Hier merkt man: Die Anzahl der Abonnements, die ja für jeden sichtbar sind, sind für manche zu einem "Meiner ist größer als Deiner ... " geworden. Denn wer sich wirklich qualitativ für die Aussagen so vieler Leute interessiert, der tut sich einfacher wenn er die Suchfunktion benutzen würde um sich ein paar Themen zu speichern und diese dann nachzulesen. Ist ja alles öffentlich, wozu also diese Abonnements? Ich denke von den 30 Leuten denen ich Followe, da kann ich 20 getrost wieder herausnehmen ohne sie zu vermissen. Sorry Leute, nehmt das nicht persönlich, es ist nur so :-)

Andererseits ermöglicht Twitter eine Art permanenten Chat aufzubauen. Twitter ist ein einziger, riesiger Chatroom den man relativ gut nach bestimmten Nachrichten filtern kann. Drei Viertel der wirklich wichtigen Nachrichten erfahre ich meistens aber eher über klassische Quellen - in erster Linie weil Spiegel Online, Heise und mein Mailprogramm einfach vor Twitter offen sind. Danach erst kommt übrigens erst das klassische Fernsehen. Dieser permanente Chat ist sehr reizvoll, man ist nicht zu ständiger Anwesenheit gezwungen - stetige Abwesenheit ist aber auch tödlich. Wer will schon mit jemandem twittern der nur einmal in der Woche antwortet? Dafür ist die Twitter-Welt zu schnelllebig und man liest zu viele Nachrichten von anderen Menschen. Selbst ein paar Stunden alte Antworten sind schon kalter Kaffee - nachdem die Printmagazine schon ein Aktualitätsproblem haben, kommt nun (nicht allein, aber ein wenig) auch durch Twitter das Fernsehen zunehmend unter Druck, was die Aktualität betrifft.

Ich persönlich suchte mir die Medien in der Vergangenheit selbst aus, oder ich begann das Surfen im Netz von mir bekannten Foren und Portalen aus. Twitter stellt für den lesenden Menschen durchaus eine Bereicherung dar, da die Themen viel näher zusammen zu liegen scheinen, als im Netz selbst. Für den publizierenden Menschen, ist Twitter ein wenig Selbstdarstellung und ein wenig Werbung. Es gibt einem das Gefühl wahrgenommen zu werden. Das wird bei einigen Menschen einen Suchtfaktor erzeugen, den ich durchaus auch verspürt hatte. Mal eben schnell eine Frage auf Twitter gestellt, oder auch einfach Frust über den verpatzten Feierabend veröffentlicht. Aber auch mal Links ausgetauscht, ein paar (politisch) andersgläubige angestachelt, etwas diskutiert. Auf dem Handy begleitet Twitter jemanden den ganzen Tag wenn man will. Für mich in Zukunft: ein Zeitvertreib oder Recherchemöglichkeit - aber als Ersatz für "klassische" Netzwerke wie Foren oder Email finde ich es ungeeignet. Den Anspruch hat es aber auch gar nicht

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Telnet unter Windows Vista

by Vash 20. Februar 2009 19:56

Der Microsoft eigene Telnet Client ist per Haus aus deaktiviert. Was für den normalen Anwender aus Sicherheitsgründen sinnvoll ist, stellt einen Entwickler der dieses Programm nutzen möchte eine kleine Hürde dar.

Sie lässt sich leicht überwinden in der Systemsteuerung das Menü "Funktion und Programme" aufgerufen wird. Dort kann man über den Punkt "Windows-Funktionen" das Programm aktivieren. Schade dass dieser an sich simple Task relativ lang dauert - wer weiß was da im Hintergrund passiert?

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Eine saubere Sache!

by Vash 23. Januar 2009 19:12

Über ein Xing Forum bin ich auf die Webseite der Clean Code Developer gestoßen. Diese haben sich dem sauberen Programmieren verschrieben. Eine gute Idee, denn wenn die Softwareindustrie etwas regelmäßig vermissen lässt, dann ist es ein wenig Zeit für Professionalität. Gerade diese wird bei der Softwareentwicklung gerne mal vergessen - denn es ist ja auch wirklich schneller mal eben Copy & Paste anzuwenden als eine Klasse zu erstellen oder eine Funktion in eine Library zu kopieren.

Ich werde die Sache weiterhin verfolgen, denn auch ich finde dass Software nicht nur gebaut werden sollte damit etwas funktioniert. Sondern damit es auch auf einer soliden Basis steht. Im Bauwesen ist man da schon etwas weiter. Immerhin würde keiner ein neues Haus mit schiefen Wänden abnehmen wenn er es nicht genauso haben wollte. Auch wenn es seinen Zweck erfüllt - man kann darin leben.

Software hat leider den Nachteil, dass der Endanwender nur das äußere sieht. Mit modernen Tools kann man aber eine Benutzermaske so schnell und einfach erstellen, dass das außen Hui und innen Pfui in der Softwarebranche sicher häufiger vorkommt als man annehmen möchte.

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getElementByMirWurscht

by Vash 10. Oktober 2008 11:29

Da benutzt man seit Jahren Javascript und HTML und immer wieder erstaunt der Internet Explorer mit Bugs die eigentlich einerseits schon längst behoben sein könnten oder andererseits nie auftreten dürfte. Warum Microsoft seine zahlreichen Bugs in mehreren seiner Browsergenerationen zuläßt ist nur schwer begreiflich. Wahrscheinlich um die "Kompatibilität" zu schlecht geschriebenen HTML und Javascript Code zu gewährleisten.

Was ein anderer Blog bereits beschrieben hat, ist mir gerade selbst wiederfahren. Benutzt man in Formularen die Attribute "id" und "name", dann sollte man veremiden Element A einen gleichlautenden Namen zu geben wie Element B als ID besitzt. Einfach darum weil getElementById im IE eigentlich nicht nur das Attribut "id" berücksichtigt sondern auch mal im Namen nachguckt. Mit anderen Worten, welcher Wert beim Absenden eines solchen Formulares beim Server ankommt ist nicht derjenige mit der richtigen ID sondern derjenige der Wert des Elements das zuerst gefunden wird, auf die der Parameter passt. Da dies in anderen Browsern richtig funktioniert, darf man diese Vermischung der Namen und IDs nicht eingehen. Da man sonst einfach die falschen Werte am Server erhält.

Eigentlich, könnte der schlaue Theoretiker jetzt antworten, ist es ja auch eine schlechte Namensgebung wenn ein Element einen Namen hat das ein anderes auch als ID benutzt, unabhängig davon was der Browser damit macht. Eigentlich hat er recht. Nur hat hier die Praxis zugeschlagen, bedingt durch die Situation dass es in HTML kein "readonly" Selectfeld gibt. Benutzt man aber ein "Hiddenfeld" und ein "Disabled Selectfeld", kann man ein readonly Selectfeld simulieren. Um den Wert des Selectsfeldes zu übergeben gibt man dem Hiddenfeld den Namen des Selectfelds und der im Hintergrund arbeitende Code erkennt keinen Unterschied. Bleibt die ID des Selectfelds jedoch unverändert, dann arbeitet der Javascriptcode der das Selectfeld bedient auch unverändert. Das wäre eigentlich ein Vorteil, für den man eine "schlechte Namensgebung" in Kauf nehmen kann.

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Linux auf Virtual PC 2007

by Vash 23. Juni 2008 22:08

Das es geht ist ja bekannt. Warum sollte Linux auch nicht auf einem Virtuellen PC laufen, bloss weil es von Microsoft kommt. Das Microsoft das nicht unterstützt lässt sich verschmerzen, Support von VMWare wird man als Privatnutzer ja auch nicht erhalten.

Wonach ich aber lange gesucht habe, war wie ich eine Auflösung von 1280x1024 auf dem virtuellen Rechner darstellen kann. Ein Kommentar in diesem Blog hat mir geholfen:
http://arcanecode.wordpress.com/2008/04/24/installing-ubuntu-804-under-microsoft-virtual-pc-2007/

Die rettenden Zeilen sind:

Screen resolution changes have to be made by manually editing /etc/X11/xorg.conf and adding the following to your “Screen” section:

DefaultDepth: 16
SubSection “Display”
Depth 16
Modes “1280×1024″ “1024×768″ “800×600″
EndSubSection

And add the following to your “Monitor” section

Option “DPMS”
HorizSync 30-70
VertRefresh 50-160

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Wer freut sich auf HTML5?

by Vash 5. Juni 2008 19:53

Ich nicht ... noch nicht, oder auch nicht so wirklich. Warum?

Werfen wir einen Blick in die Gegenwart: Es gibt 3,5 Browser (in der Windowswelt) die man in einem Atemzug nennen darf: Internet Explorer, Firefox, Opera, Safari. Davon gibt es jeweils verschiedene Versionen, eine älter als die Andere. Jede diese Versionen wird noch eingesetzt und unterstützt im QuirksMode und Standards Compliants Mode eine unterschiedliche Menge an verschiedenen Features und Bugs der verschiendenen Standards die da wären: CSS, ECMASkript, HTML 4 Transitional und Strict, XHTML1.1 Transitional und Strict, usw.

Nun kommt man auf die glorreiche Idee, dass die vorhandenen Standards nicht genug sind, um eine solide Basis für das was man mit dem Web machen will sind. Neue Versionen und Weiterentwicklung würde ich ja verstehen aber:

HTML 5 ist nicht nur HTML 5. HTML 5 ist HTML5 und XHTML5. Halt Stop, wieso XHTML5 werden Sie sich fragen. Es ist doch XHTML2 erst in Entwicklung. Die Antwort darauf ist, das XHTML2 tolle Sachen kann die (X)HTML5 nicht kann und umgekehrt. In Zukunft muss man also entscheiden: Will man das eine oder das andere? Beide haben ihren Bestimmungszweck: das eine ist für Multimedia geeigneter und nietet für Tecchies interessantere Möglichkeiten, das andere hebt das deklarative der Sprache hervor und soll für Anwendungen interessant sein die viele unterschidliche Informationen auflisten (etwa Suchmaschinen). Widerspricht aber irgendwo dem Web2.0 Gedanken wo eh alles vermischt wird.

Warum geht das nicht beides in ein Konzept? Ist ja auch egal, nur so wie heute die Handhabung mit den Standards funktioniert, ist die neue Dreifaltigkeit ja der wahre Hohn für Webentwickler: Wir bekommen mehr Möglichkeiten noch mehr falsch zu machen und das auch noch auf mehr Browsern (ich erinnere: der IE6 erfreut sich noch bester Gesundheit, da ist schon der IE8 am Horizont *zitter*). Wer soll denn diese Standards alle implementieren? Wer soll die Standards korrekt implementieren.

Das heutige Chaos hätte eigentlich erfordert, dass man eine klare Linie zieht und einen Nachfolgestandard erarbeitet der sowohl als auch gut da steht und für Erweiterungen offen ist. Statt dessen ist der Gipfel des Stadardisierungswirrwarrs noch nicht mal erreicht und das obwohl Standards ja eigentlich für Klarheit sorgen sollen, oder?

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Firefox Plugins installieren mehr

by Vash 2. Mai 2007 13:40

Angeregt von einem Artikel bei Golem installierte ich ein neues Firefox Plugin. Dieses erweiterte allerdings nicht nur den Browser um eine bestimmte Funktion. Es kopierte auch eine 3rd Party Software unbemekrt auf die Festplatte die es für seine Funktionsweise benötigte.

Mich stört dabei dass ein Firefox Plugin offenbar beim installieren nicht nur Firefox Software installieren kann, sondern auch ausführbare, eigenständige Programme - und das ohne zu Fragen oder einen Hinweis zu erhalten. Sowas ist zwar bequem, kann aber (besonders bei nicht vertrauenswürdigen Quellen) ein Sicherheitsrisiko darstellen.

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